Mandat_KP_2025_TCS

Worum geht’s:

Das Unternehmen verfügt über eine Lösung, mit der Kunden branchenübergreifend die Risiken entlang Ihrer Lieferketten steuern und die Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern auf den verschiedenen Wertschöpfungsstufen effizient gestalten können. Dazu steht den Kunden ein breites Spektrum einschlägiger Werkzeuge zur Verfügung:

  • -       Lieferkettentransparenz & Rückverfolgbarkeit

  • -       Risikomanagement (Risikoindizes, Sanktionslisten..)

  • -       Business Partner Due Diligence

  • -       Lieferantenportal zur Zusammenarbeit mit N-Tier Lieferanten

  • -       Maßnahmenmanagement (z.B. Audits, Zertifikate, Surveys, Dokumente)

  • -       Product-to-Consumer-Kommunikation (Digitaler Produktpass, Transparenz-Label)

 

Der besondere Mehrwert liegt in der Integration all dieser Werkzeuge zu einem nahtlosen, unternehmensweiten Lieferkettenrisikomanagement und Due-Diligence-Prozess, welcher insbesondere in komplexen Konzernstrukturen signifikante Effizienz- und Resilienz-Gewinne schafft.

 

Gleichzeitig erlaubt der modulare Aufbau auch eine flexible Nutzung der einzelnen Werkzeuge als Stand-Alone-Lösungen, die bereits in unterschiedlichen Anwendungsszenarien erfolgreich im Einsatz sind.

 

Eckdaten:

-       Kategorie: SaaS Produktentwicklung und -vertrieb

-       Umsatzklasse: 1 – 1.5 Mio. €

-       Transaktion: Unternehmensverkauf, geordnete Übergabe

-       Profitabilität: ca. 30 % (nach Abzug der Gesellschafter-Kosten)

 

Geschäftsmodell:

Das Unternehmen kombiniert skalierbares SaaS-Geschäfts mit lösungsorientierter Projektarbeit, wobei sich zwei Kundengruppen abgrenzen lassen:

 

Stand-Alone Modulkunden – typischerweise kleinere Unternehmen oder Fachabteilungen größerer Organisationen, die lediglich einzelne Funktionsbausteine der Lösung nutzen. In diesen Fällen erfolgt eine schnelle Einführung mit geringem Customizing-Aufwand; der Betrieb ist weitgehend standardisiert und erfordert nur minimalen Support. Dieses Segment steht für ein margenstarkes, skalierbares SaaS-Geschäft.

 

Vollintegrierte Konzernkunden – meist international tätige Konzerne mit komplexen Liefernetzwerken, die mit der Lösung konzernweite vollintegrierte Prozesse abbilden. Diese Kunden durchlaufen umfangreichere Implementierungsprojekte und werden auch im Anschluss langfristig betreut, was mit regelmäßigen Erweiterungs- und Beratungsprojekten einhergeht.

 

Der Umsatz verteilt sich wie folgt:

-       Ca. 40% langfristig abgesichert durch SaaS & Support Verträge

-       Ca. 30% planbar wiederkehrend durch kontinuierliche Betreeung von Bestandskunden

-       Ca. 30% aus Neuprojekten

 

Kunden:

Das Unternehmen betreut derzeit rund 10 Kunden – vom überschaubaren Mittelständler bis zum multinationalen Konzern, vor allem aus Retail, FMCG und der Lebensmittelindustrie. Viele dieser Kunden vertrauen dem Unternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt und es bestehen enge Beziehungen sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene.  

 

Mitarbeiter:

Das Unternehmen verfügt über ein hochqualifiziertes Kernteam aus sieben Personen, das alle kunden- und produktbezogenen Aufgaben eigenständig abdeckt. Die operative Verantwortung liegt vollständig im Team – die Gesellschafter sind seit über einem Jahr nicht mehr ins Tagesgeschäft eingebunden.

 

Das Team besteht aus vier erfahrenen Entwicklern, die auch beratend eingesetzt werden können, einem Lead-Berater mit über 20 Jahren Unternehmenszugehörigkeit, einer Fachberaterin sowie einem Betriebsleiter mit Hintergrund in der Wirtschaftsprüfung, der ebenfalls operativ unterstützt.

 

Die Zusammenarbeit erfolgt seit Jahren in stabiler Konstellation, mit hoher Eigenverantwortung, klarer Rollenverteilung und flexibler interner Kommunikation (überwiegend auf Englisch).

 

Management:

Das Unternehmen wird derzeit von zwei Gesellschaftern geführt, die sämtliche Anteile halten und die strategische Weiterentwicklung sowie die strategischen Kundenbeziehungen verantworten. In das operative Tagesgeschäfts sind beide seit über einem Jahr nicht mehr eingebunden.  

 

Sitz des Unternehmens:

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Luxemburg, nahe der Deutschen Grenze.

 

Transaktionsvorhaben:

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung beabsichtigen die Gesellschafter den Verkauf aller Anteile an einen geeigneten Partner, der das Unternehmen substanziell weiterentwickeln und neue Marktperspektiven erschließen möchte.

 

Das Unternehmen wurde mit Fokus auf die wachsenden regulatorischen Anforderungen rund um den EU Green Deal aufgebaut und verfügt heute über ein langfristig abgesichertes Bestandsgeschäft.

 

Die Gesellschafter sehen nach erfolgreicher Etablierung der Lösung und im Zuge veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen nun den richtigen Zeitpunkt für eine Übergabe, um Raum für neue Impulse und Visionen zu schaffen.

 

Transaktionskriterien:

Die Gesellschafter sind bereit, den Übergang auf unbestimmte Zeit aktiv zu begleiten – sowohl in beratender Funktion als auch bei Bedarf operativ. Ziel ist eine geordnete Übergabe mit reibungslosem Wissentransfer und nahtloser Fortführung der Kunden- und Systembetreeung.

 

Ein Einstieg strategischer Investoren und Branchenplayern ist ebenso denkbar wie ein Management Buy-in oder die Übernahme durch ein spezialisiertes Beteiligungshaus.